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Südkorea investiert in autonomes Fahren

Die Regierung des asiatischen Landes Südkorea will sich im Bereich des autonomen Fahrens behaupten.

Kürzlich verkündete die Regierung von Südkorea, dass man viel Geld in die Entwicklung des autonomen Fahrens stecken wird. Konkret nannte man die Summe von 1,1 Billionen Won, was 840 Millionen Euro darstellt.

Mit dieser Investitionskraft will man die heimische Automobilindustrie stärken, welche auf dem Weg zu Level 4 sei. Entsprechende Infrastrukturmaßnahmen hat das Land bereits seit 2019 ergriffen und stellt sich damit den Herausforderungen des autonomen Fahrens.

Innerhalb von fünf Jahren will man die Verkehrsinfrastruktur in Südkorea soweit haben, dass Level-4-Fahrzeuge verkehren können. Die Deadline für die Infrastrukturmaßnahmen sollten ursprünglich erst 2030 erreicht werden, doch nun will man 2027 bereits so weit sein. Derart plant man eine Führungsrolle im Bereich des autonomen Fahrens einnehmen.

Die nun bewilligten finanziellen Mittel sollen auch dabei helfen, ein Ökosystem rund um das autonome Fahren zu etablieren. Dafür soll es auch weitere Kooperationen zwischen den Behörden und der Wirtschaft geben.

Südkorea verfügt über eine ausgeprägte IT- und Fahrzeugindustrie, die in Kombination das autonome Fahren auf den Markt bringen kann. Chiphersteller wie Samsung produzieren auch Chips für die Autoindustrie und vor allem der Hersteller Hyundai hat sich im Bereich der Fahrzeugautomatisierung hervorgetan.

Südkorea war auch das erste Land, das über eine 5G-Infrastruktur verfügte – noch vor den USA. Deutschland liegt hierbei weit abgeschlagen auf den hinteren Rängen. 5G ist nicht zwingend nötig für die Etablierung der Technik, doch gehen viele Expertisen davon aus, dass es sich durchsetzen wird.

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