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USA: Sicherheitsstandards für autonomes Fahren aufgeweicht

Die USA haben Sicherheitsstandards zugunsten von autonomen Fahrzeugen zurückgefahren.

Auf die Einführung des autonomen Fahrens bereiten sich die Länder auf der ganzen Welt vor. In Südkorea beschloss man eine Milliarde Won in Fahrprojekte und die Infrastruktur zu investieren. China erlaubt das Testen auf der Autobahn und auch Deutschland will mit einem Gesetz zum Betrieb der Fahrzeuge auf der Straße an die Spitze aufrücken.

In den USA, wo bereits Robotertaxis herumfahren, gibt es noch kein Bundesgesetz, weswegen ein Flickenteppich unterschiedlicher Regelungen entstanden ist. Zwar gibt es einen neuen Anlauf für ein entsprechendes Gesetz, doch das lässt noch auf sich warten. Dabei stehen die Sicherheitsbelange als Zankapfel im Raum.

Nun hat die jüngst zurückgetretene Verkehrsministerin Chao neue Regelungen angekündigt, die durch Die National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) verkündet wurden. Dabei handelt es sich um Ausnahmen von den Unfall- und Sicherheitsmaßnahmen, die das autonome Fahren voranbringen und den Unternehmen viel Geld einsparen soll. Konkret beziffert man die Einsparungen auf 5,8 Milliarden US-Dollar.

Diese Ausnahmen betreffen jedoch nur Frachttransporte und gelten nicht für die Beförderung von Menschen. Des Weiteren sehen die neuen Regeln vor, dass auch Fahrzeuge ohne Pedale und Lenkrad auf die Straße gebracht werden können.

Das erübrigt einen vor Jahren gestellten Antrag des Herstellers General Motors, der eine Ausnahmegenehmigung für den Betrieb von Fahrzeugen ohne Pedale und Lenkrad vorsah.

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