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Scania testet autonome Lkw im Verkehr in Schweden

Der zu Traton gehörende Lkw-Hersteller Scania hat eine Testgenehmigung für die öffentliche Straße erhalten.

Kürzlich erhielt Scania die Erlaubnis, einen automatisierten Lkw auf der Straße zu testen. Konkret nimmt man den Testlauf auf der Autobahn E4 vor, die sich zwischen Södertälje und Jönköping zieht. Die Strecke beträgt fast 300 Kilometer und führt von Zentralschweden zur Ostseeküste. Für die Tests greift man auch auf die Kompetenzen des Traton-Partners TuSimple zurück. Das chinesische Start-up betreibt in den USA bereits kommerzielle Lieferungen und ist ein beliebter Partner der Branche.

Die eingesetzten Testfahrzeuge von Scania verfügen über Level-4-Automatisierung und können weitgehend ohne menschliche Eingriffe navigieren. Zur Sicherheit sitzt aber dennoch noch ein Fahrer an Bord und überwacht das Fahrzeug. Neben dem Fahrer wird auch ein Ingenieur in der Fahrerkabine sitzen, um die technische Überwachung zu gewährleisten. Vor allem aber soll der Ingenieur nach der korrekten Übermittlung der Sensordaten schauen.

Die Fahrten bringen Teile der Produktion zum Scania-Standort. Dabei verbindet man zwei Verteilerzentren entlang der Autobahn. Diese Form ist auch in den USA die gängige Einsatzvariante für die automatisierten Lkws. Denn der Stadtverkehr ist noch zu kompliziert.

Sollten die Tests erfolgreich verlaufen, plant das Unternehmen Scania, die Teststrecke bis nach Helsingborg auszudehnen. Dies soll noch in diesem Jahr geschehen und im nächsten will man die Tests in anderen Ländern und in China vornehmen. Des Weiteren testet man den Einsatz der autonomen Lkws im Bergbau in Australien, wo vor allem Rio Tinto seine Kipplasterflotte automatisiert hat.

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