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Lidar von Huawei

Der Lidarmarkt wird nun auch von Huawei bedient.

Der Lidarsensor gehört zu den wichtigsten Sensoren im autonomen Auto. Denn der Sensor erlaubt eine 3-D Ansicht der Umwelt und das hilft nicht nur bei der Navigation.

Der Platzhirsch der Technik ist der Erfinder Velodyne, der zuletzt einen Festkörperlidar ohne bewegliche Teile für unter 500 US-Dollar auf den Markt gebracht haben. Diese Entwicklung ist auch dringend nötig, denn die Sensorik ist das teuerste an den Fahrzeugen und dabei stellt der Lidar die größte Kostenproblematik dar.

In den letzten Jahren haben sich viele Firmen gegründet, die sich dem Sensor verschrieben haben. Auch der umstrittene chinesische Konzern Huawei ist nun dem Markt mit einem neuen Lidar beigetreten.

Huawei ist wegen mutmaßlicher Spionage für China in die Kritik geraten und hat sein eigentliches Betätigungsfeld, die Telekommunikation, etwas zurückgeschoben und sich dem autonomen Fahren gewidmet. Dabei will man Soft- und Hardware punkten.

Auf einer Konferenz stellte Huawei Ende 2020 seinen Lidar vor, der über 96 Laserstrahlen verfügt. Damit eignet sich der Sensor für das autonome Fahren durch urbane Areale.

Wie Huawei mitteilte, sei der Lidar ein Produkt von vier Jahren Forschung und soll vor allem in Autos eingesetzt werden. Des Weiteren stellt Huawei ein intelligentes Reinigungs- und Heizsystem als Teil des Lidar-Ökosystems vor.

Die Produktionskapazität des Sensors bei jährlich 100.000 Stück liegen. Mit BAIC hat man auch schon einen Abnehmer gefunden.

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